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Bei der Definition der Datenqualität geht es in erster Linie darum, über feste und einheitliche Qualitätskriterien die Artikelstammdatenqualität verschiedener Datenstämme zu bewerten und auf Basis der Ergebnisse dauerhaft zu erhöhen. Innerhalb der Branche gibt es herstellerspezifische Vorgaben, die verhindern, dass jedes Unternehmen bestimmte Anforderungen an die Datenqualität erfüllen kann, weil prüfrelevante Dateninhalte im Produktsortiment nicht von Belang sind und generell nicht verwendet werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, Datenqualität bzw. die Erfüllung einer Qualitätsanforderung in Einzelfällen separat zu betrachten. Dazu wird ein sogenanntes Herstellerprofil eingeführt. In diesem kann das Unternehmen allgemeine Vorgaben und Aussagen zu spezifischen Dateninhalten mit seiner Datenlieferung übermitteln. Dieses Profil wird Bestandteil jeder Datenprüfung und ermöglicht eine differenzierte Bewertung der vorliegenden Stammdaten.

Zusätzlich zum Herstellerprofil wird eine Pendenzenliste eingeführt. Mit dieser weiteren Liste wird ein Unternehmen aufgefordert, für zeitlich nicht direkt erfüllbare Anforderungen an die Dateninhalte realistische, verbindliche Aussagen zu treffen, bis wann diese Anforderungen erfüllt werden können. Die Überprüfung auf Einhaltung der verbindlichen Aussagen obliegt der ARGE.

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